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Prins Andreas van Saksen, Coburg en Gotha

De prins is ruim 70 en ook Parkinson patiënt en heeft Parkinson2Beat uitgenodigd om mee te rijden van 01 tm 05 mei met zijn fietstocht op exact dezelfde trike als Ruud reed afgelopen zomer. De prins eert hiermee zijn voorvader die precies 200 jaar geleden de 'Albert-tocht' maakte om de hand te vragen van Queen Victoria. Onder de foto leest u een artikel in het Duits wat het verder uitlegt.

een tweede artikel vindt u hier.

Meer informatie over deze prins vindt u hier op Wikipedia. Ongelofelijk wat een (adelijke) familie

De nakomelingen van koningin Victoria van het Verenigd Koninkrijk en haar echtgenoot Albert van Saksen-Coburg en Gotha (Royal Albert hall is naar hem vernoemd) dragen de familienaam Saksen-Coburg en Gotha. De nakomelingen van hun kleinzoon George V dragen echter de familienaam Windsor.

 

Auf einem Liegerad trainiert Prinz Andreas fast täglich für die Tour am 1. Mai. Der Chef des Hauses Sachsen-Gotha ist an Parkinson erkrankt und verbindet die Radtour mit einer Spendenaktion. Mit dem Erlös will er soziale Projekte in Coburg und Gotha unterstützen.	Foto: Thomas Lessig

Auf einem Liegerad trainiert Prinz Andreas fast täglich für die Tour am 1. Mai. Der Chef des Hauses Sachsen-Gotha ist an Parkinson erkrankt und verbindet die Radtour mit einer Spendenaktion. Mit dem Erlös will er soziale Projekte in Coburg und Gotha unterstützen.

 

Coburg - Der Coburger Prinz Albert und seine Gemahlin, die englische Königin Viktoria, wurden vor 200 Jahren geboren. Wie erinnert man an ein Paar, das zu seiner Zeit die Weltpolitik geprägt hat? Die meisten laden zu Vorträge, Ausstellungen oder Konzerten ein. Einem engen Verwandten des Prince Consort of Great Britain and Ireland und der Queen, Prinz Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha, fällt da eine Radtour ein.

 

Start und Ziel

Die Radtour startet am 1. Mai um 11 Uhr vom Coburger Marktplatz. Die erste Etappe ist öffentlich. Das heißt, dass sich Interessierte dem Tross anschließen können. Von Coburg aus geht es über Schloss Rosenau und den Lautergrund in Richtung Rottenbach. Endpunkt ist der Parkplatz an der Agip-Tankstelle zwischen Rottenbach und Eisfeld. Auch der letzte Teil der Tour ist öffentlich. Am 5. Mai startet Prinz Andreas zusammen mit dem Oberbürgermeister von Gotha in Ohrdruf. Ziel ist das Gotardusfest in Gotha, das in diesem Jahr unter dem Motto "Very british - Gotha adelt Großbritannien" steht.

Weitere Infos: www.coburg.rotary.de

 

Am 1. Mai um 11 Uhr bricht der Chef des Hauses Sachsen-Coburg am Marktplatz auf. Sein Ziel ist Gotha, die zweite Residenzstadt seiner Vorfahren. Die knapp 100 Kilometer lange Strecke, will der Prinz in fünf Etappen bewältigen.

Die Aktion hat einen Hintergrund: Prinz Andreas leidet seit 2011 unter Parkinson. Das ist eine degenerative Erkrankung, die die Muskulatur schwächt und die motorischen Fähigkeiten eines Menschen zunehmend einschränkt. "Ich wollte mich nicht damit abfinden, dass ich irgendwann nur noch in meinem Sessel sitzen kann und auf Hilfe angewiesen bin", erzählt der Prinz. So kam er auf die Idee, selbst aktiv zu werden und sich durch gesunde Ernährung und Sport so viel Beweglichkeit wie möglich zu erhalten.

Früher, das räumt der Chef des Hauses Coburg in einem Gespräch mit der Neuen Presse freimütig ein, habe er nicht viel von Sport gehalten. "Ich bin nicht mal im Hofgarten spazieren gegangen, obwohl ich in unmittelbarer Nähe wohne." Heute ist das anders. So oft es das Wetter und seine Kräfte zulassen, schwingt sich der 75-Jährige aufs Rad und dreht seine Runden durch das Coburger Land. "In dieser Woche hat uns eine Tour nach Bad Rodach geführt. Und nach einer kurzen Pause ging es wieder zurück", erzählt der Prinz stolz. Auch wenn die Fahrradwege im Coburger Land oft sehr gewöhnungsbedürftig seien - der Nachfahre des letzten Herzogs stellt sich täglich der Herausforderung, seinen Körper ein gerüttelt Maß an Bewegung abzuverlangen. Notfalls auf dem Hometrainer. Die Erfolge sind augenfällig: "Mein Blutdruck ist deutlich besser geworden, ich kann meinen Gleichgewichtssinn trainieren und die Kraft der Beine stärken", berichtet Prinz Andreas. Außerdem müsse er heute viel weniger Medikamente einnehmen, als zu Beginn seiner Erkrankung. Kurzum: "Ich fühle mich viel fitter!"

Als Sportgerät nutzt Prinz Andreas ein Liegerad des deutschen Herstellers "HP Velotechnik". Das dreirädrige Vehikel bietet eine ergonomische Sitzposition und das relativ tief angeordnete Tretlager erlaubt es die Beinkraft optimal umzusetzen. Und wenn die Tour einmal besonders anstrengend wird, dann lässt sich ein E-Antrieb zuschalten, der es dem Fahrer erlaubt, auch schwierige Passagen zu bewältigen. "Im Karwendelgebirge habe ich damit eine Strecke mit 600 Metern Höhenunterschied geschafft", berichtet der Prinz. Deshalb ist er zuversichtlich, dass auch der Rennsteig, der wie ein Riegel zwischen Coburg und Gotha liegt, von ihm bezwungen werden kann. Von Zella-Mehlis bis hinauf nach Oberhof seien es ja "nur" 400 Höhenmeter.

Prinz Andreas verbindet mit der Fahrradtour noch einen weiteren Gedanken: Er möchte zwei soziale Projekte unterstützen - eines in Coburg und eines in Gotha. Deshalb hat er "Rotary Gemeindienst Coburg" mit ins Boot - oder besser gesagt aufs Rad - geholt. Die gemeinnützige Organisation, deren Vorsitzender Unternehmer und Alpenvereins-Vorsitzende Thomas Engel ist, hat sich zum Ziel gesetzt, Patenschaften für jeden gefahren Kilometer zu vermitteln. Auf diese Weise hofft Prinz Andreas mindestens 10 000 Euro zusammen zu bekommen. Die auf den Standort Coburg entfallende Summe soll aktiv gegen Parkinson eingesetzt werden. Gemeinsam mit Prof. Dr. Johannes Kraft, dem Chefarzt der geriatrischen Klinik am Klinikum Coburg, wird gerade ein konkretes Projekt entwickelt.

Damit ein hübsches Sümmchen zusammen kommt, lädt der Chef des Hauses Sachsen-Coburg Interessierte ein, mit ihm zusammen die erste und die letzte Etappe zu bewältigen. "Wir werden am 1. Mai um 11 Uhr auf dem Coburger Marktplatz starten", kündigt Prinz Andreas an. Dann gehe es über Schloss Callenberg und den Lautergrund weiter in Richtung Eisfeld. Endpunkt des ersten Teilstücks wird der Parkplatz an der Agip-Tankstelle zwischen Rottenbach und Eisfeld sein. Wer Interesse hat, kann bis zu diesem Punkt die Radsport-Gruppe des Prinzen begleiten. An den darauffolgenden Tagen geht es über Schleusingen, Suhl, Zella-Mehlis und Oberhof weiter in Richtung Gotha - immer entlang der alten Bundesstraße 4.

Der letzte Tag der Tour, das ist Sonntag, der 5. Mai, ist dann wieder ein öffentliches Ereignis. Zusammen mit dem Gothaer Oberbürgermeister Knut Kreuch will Prinz Andreas das letzte Teilstück zwischen Ohrdruf und Gotha zurücklegen. In der Residenzstadt angekommen, wartet dort ein Fest auf die Radler-Gruppe: Von 3. bis 5. Mai feiert man das Gothardusfest, das in diesem Jahr unter dem Titel "Very british - Gotha adelt Großbritannien" steht.

Angesichts des Albert-und-Viktoria-Jubiläums ist das natürlich ein passender Abschluss für das Charity-Event. Übrigens: Prinz Andreas folgt auf seiner Tour der sogenannte "Albert-Route". Sein Vorfahr fuhr im Oktober 1839 zusammen mit seinem Bruder Ernst von Coburg nach London, um um die Hand von Königin Viktoria anzuhalten. Anders als heute, war das vor 180 Jahren eine anstrengende Reise, die mehrere Tage dauerte. Die Tour führt die Coburger Prinzen damals auch nach Gotha.

 

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